Internate Schweiz vs. Summer School in den USA

in Programme

Auslandsaufenthalte kann man in höchst unterschiedlicher Form absolvieren. Zwei Optionen sollen hier kurz präsentiert und verglichen werden, um eine erste Tendenz bei der Entscheidung zu ermöglichen: Ein Internat Schweiz Aufenthalt oder eher ein mehrwöchiger Aufenthalt an einer Summer School in den USA?

Voraussetzungen – Internat Schweiz vs. Summer School USA

Die Voraussetzungen sind sehr gegensätzlich: Am Internat in der Schweiz verbringen die Schüler mindestens ein volles Schuljahr, wenn nicht sogar ihre restliche Schulzeit bis zum Schulabschluss, bei dem man in der Schweiz die Wahl zwischen dem schweizerischem, dem internationalem oder anderen nationalen Abiturabschlüssen hat. Insofern spielen hier Zeit und die finanzielle Belastbarkeit eine Rolle.

Die Summer School bietet insbesondere unerfahrenen Schüler eine Option, um herauszufinden, ob sie sich längere Auslandsaufenthalte vorstellen können oder um in relativ kurzer Zeit effektiv an ihren englischen Sprachkenntnissen zu feilen.

Die Zusammensetzung der Teilnehmer

Hier kommt es auf den Standort an: Die Schweizer Internate sind für ihre Diskretion und Exklusivität bekannt und ziehen auch eine dementsprechende Schülerschaft aus aller Welt an. Auch die Schüler der Summer Schools kommen von nah und fern, dort ist aber immer noch eine sehr hohe Quote an amerikanischen Schülern zu beobachten, was die regelmäßige Kommunikation mit Muttersprachlern ermöglicht und dadurch den Lernzuwachs wahrscheinlicher macht.

Das Kursangebot und Mentalität

Hier sieht man sofort beträchtliche Unterschiede: Durch das Schweizer Internat sollen die Schülerinnen und Schüler berufsqualifizierende Abschlüsse erwerben. Insofern ist das zu absolvierende Programm anspruchsvoll und vielfältig. Die Schüler werden gefordert und gefördert und dies auf hohem Niveau. Auch individuelle Maßnahmen sind möglich, um sicherzustellen, dass die Qualität gewahrt bleibt. Aus fremdsprachlicher Sicht können die Schüler z.T. in ihrer Muttersprache (Deutsch) verbleiben, aber auch Französisch, Englisch, Italienisch, Chinesisch und andere Sprachen vertiefen und erlernen. Nicht nur im Fremdsprachenunterricht sondern auch durch den Kontakt mit anderen Schülern. Jene Kontakte können sich im Anschluss an die Schulzeit auch als äußerst hilfreich erweisen.

Aus sportlicher Sicht sind Internate in der Schweiz optimal für Bewegung in der Natur, insbesondere für den Wintersport geeignet. Wer hier Ambitionen hegt, kann diese – professionell angeleitet- ausleben.

Die erwähnte differenzierte Förderung findet sich in abgeschwächter Form auch an den Summer Schools. Hier steht aber nicht die Schulausbildung im Vordergrund. Hier sollen die Schüler ihre Englischkenntnisse ausprobieren, erweitern und die fremdsprachliche Kommunikation als natürlich empfinden. Außerdem ist es den Organisatoren ein zentrales Anliegen, Selbstverwirklichung zu ermöglichen und das Selbstvertrauen der Schüler zu stärken. Sie sollen durch den Auslandsaufenthalt über sich hinauswachsen, neue Freundschaften schließen, Risiken eingehen und sich ausprobieren. Dazu stehen ihnen nicht nur Englischkurse für verschiedene Sprachlevels zur Verfügung, sie können und sollen auch am Sport- und Freizeitprogramm teilnehmen. Zusätzlich bieten die Summer Schools an den Wochenenden auch die Möglichkeit, Land und Leute kennen zu lernen, sodass hier Ausflüge und Tagestouren auf dem Programm stehen: Dies sorgt für weitere Einblicke in die amerikanische Kultur und Mentalität und rundet den Aufenthalt ab.

Finanzieller Vergleich – Internat Schweiz Kosten

Wie sich bereits gezeigt hat, bekommt man durch beide Formen des Auslandsaufenthalts viel geboten. Internat Schweiz Programme sorgen durch ihre exklusiven Angebote auch für die entsprechende Zusammensetzung der Schülerschaft. Dies ist mit Preisen zwischen 50.000 und 90.000€/ Jahr nicht für jeden finanzierbar.

Für einen mehrwöchigen Aufenthalt an einer der Summer Schools in den USA sollten Sie dagegen 8.000-12.000 € einkalkulieren. Dies hängt von der Dauer des Aufenthalts und vom Standort ab. Einige Vermittlungsagenturen bieten es auch an, dass man zu einem günstigeren Preis einer zufällig gewählten Schule zugeteilt wird. Allerdings sollte man sich dieses Abenteuer genau überlegen, denn womöglich stimmt in diesem Fall die Passung nicht hundertprozentig.

Die Zielsetzung

Die Gegensätzlichkeit von Internat Schweiz Programmen und Summer Schools in den USA ist offensichtlich: Was aber bei der Entscheidung für eine dieser beiden Formen des Auslandsaufenthalts für weitere Klarheit sorgt, ist die Zielsetzung: Welche Sprache soll und muss besonders gefördert werden? Welche Sportangebote sind mir und meinem Nachwuchs wichtig? Wie hoch ist die finanzielle Belastungsgrenze? Wie lange kann und soll dieser Aufenthalt dauern? Ist eine Verlängerung in Form des Abiturs in der Schweiz oder in Form eines einjährigen High School- Aufenthalts in den USA denkbar?

Wie immer die Entscheidung ausfällt: Sie will wohlüberlegt sein und sollte auf Grundlage aller Fakten, Befürchtungen und Hoffnungen getroffen werden.

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